tage-raum

Für den Zeitraum eines Jahres initiierte ich eine Zusammenarbeit mit Flüchtlingen.
Von den Tatsachen ausgehend, dass Flüchtlinge außer ihrem Schlafplatz keinen Raum zur Verfügung hatten, keiner täglichen Beschäftigung nachgehen durften und sogar ihnen das Verweilen in der Öffentlichkeit verboten war, stellte ich mein Atelier als Ort für Aufenthalt, Beschäftigung und Reflexion der eigenen Situation für ein Jahr zur Verfügung.
In der Verwirklichung eines in dieser Zeit laufenden künstlerischen Projektes, sollten Ausdrucksmittel wie Video, Fotografie, tagebuchartige Aufzeichnungen und dergleichen zur Anwendung kommen. Die angestrebten Kontakte sollten als kultureller Austausch zwischen den Flüchtlingen und dem Unterbringungsland stattfinden.
Ein ganz wichtiger Aspekt war der durch die Tätigkeit erreichte Perspektivenwechsel. Die Flüchtlinge konnten aus ihrer reinen ‚Nehmer-Rolle’ in eine teilweise ‚Geber-Rolle’ schlüpfen.

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